Die Stromversorgung

Die  Rugazi Central Primary School  ist an das Stromnetz angeschlossen. Aufgrund der zu geringen und instabilen Versorgungssituation im ganzen Land bekommt die Schule jedoch nur unregelmässig Strom. Mit einer Verbesserung der Situation ist vor 2015-2018 nicht zu rechnen.

 

Ende 2006 erfuhren wir von den erheblichen Problemen in der Stromversorgung. Der Strom war rationiert, und die Schule war immer wieder von der Versorgung abgetrennt oder die Stromzufuhr erfolgte bei Tageslicht, wo ohnehin kein Strom gebraucht wurde.

Danke des grossen Verständnisses einiger Spender konnten wir mit einer Solar-Inverter-Station die Ausrüstung von

  • einem Schlafsaal innen mit kleiner Aussenbeleuchtung
  • einer Schulklasse
  • einem Büro im Verwaltungsgebäude

ermöglichen. Im Mai 2007 hieß es dann "Licht an!"

   

Die Installation erfolgte im richtigen Moment, denn die Stromabschaltungen erfolgten häufiger. Abends ist es ab 18:30 dunkel, und es gab kein Licht. Kerosinlampen sind im Verbrauch teuer, gefährlich und ungesund.

Mit der geschaffenen Möglichkeit, auch tagsüber eingespeisten Strom zu speichern und bei Bedarf durch Sonnenenergie zu ergänzen ist zumindest ein Teil des Problems gelöst.

 

Im Januar 2008 berichtete uns der Rektor der Schule von einem um 40% besseren Prüfungsergebnis der Abschlussklasse gegenüber den Vorjahren. Er führte dies zurück auf die Möglichkeit, dass die Kinder am Abend noch in der mit Licht ausgestatteten Klasse lernen konnten. Da es nur für jedes 8. Kind ein Schulbuch gibt, können nicht alle Kinder bei Tageslicht lernen.

Die Dankbarkeit der Eltern, Lehrer und Kinder, ihre Freude über die verbesserten Prüfungsergebnisse waren Lohn für die Mühen, die wir zunächst bei der Durchführung dieser ersten Hilfsmassnahme auf allen Seiten hatten.

 

Die ersten Solar-Panels:

Das Ziel

Auch die weiteren Gebäude sollen nach und nach mit Solarstrom ausgestattet werden z.B. mit Hilfe einer Sammel-Solar-Inverteranlage.